EINE FRAU GRIECHISCHER HERKUNFT

Der lyrische Monolog einer Frau, die nach dem Scheitern ihrer Ehe und dem Tod ihrer drei Kinder aus den gesicherten Zusammenhängen ihres bürgerlichen Lebens herausfällt und die herumirrt, obdachlos, von Stadt zu Stadt, von Land zu Land, und der sich alle Fragen des Lebens neu stellen.

Erinnerungen, Landschaften, Schmerzen, Gedankenspiele, Tagebuchblätter, Kunstwerke, Aphorismen, Inschriften durchfluten sie: Bruchstücke einer verlorengegangenen Welt, fragwürdig, unbegreifbar, verheißungsvoll und nichtig zugleich. Zeichen, die sie nicht mehr deuten kann. – Und mit diesen Bewusstseinsspiegelungen verweben sich Klangfetzen eines Musikstücks von Wolfgang Rihm, geschrieben für ein Piano, sporadische Versuche, ein Gefühl zu fassen, das immer wieder entgleitet.

Barto: „Ich entschuldige mich nicht für den musikalischen ‚Ton‘, der den Gedichten zu Eigen ist“ … „Poesie beginnt zu verkümmern, wenn sie sich zu weit von Musik entfernt.“ (Ezra Pound)

EINE FRAU GRIECHISCHER HERKUNFT
Dramatischer Monolog in Gedichten von Tzimon Barto
Koproduktion mit Klangbogen Wien

Es spielt Bettina Kaminski
Wiederaufnahmeregie Reinhard Hinzpeter
Musik Klavierstück Nr. 6: Wolfgang Rihm (mechanische Pianoreproduktion eingespielt von Tzimon Barto)
Übersetzung Christoph Eschenbach, Antje Landshoff-Ellermann

Pressestimmen

Premiere 20. Juli 2005