FRIEDEN UND GERECHTIGKEIT IM HEILIGEN LAND

Die Voraussetzung für Frieden in Israel-Palästina ist Gerechtigkeit. Darin sind sich die israelische und die palästinensische Friedensbewegung einig. Aber wie kann Gerechtigkeit geschaffen werden? – Die Lage im Konfliktgebiet ist nach wie vor extrem angespannt: Zwar akzeptieren – neben dem Präsidenten Mahmud Abbas und seiner gemäßigten Fatah – jetzt auch Führer der Hamas die Existenz des Staates Israel. Aber es kommt immer wieder vereinzelt zu brutalen Übergriffen und tödlichen Attentaten von Palästinensern auf Israelis. Die israelische Regierung ihrerseits setzt die für die Palästinenser existenzbedrohende Blockade des Gazastreifens fort und baut – trotz Aufforderung des UN-Sicherheitsrates, den Siedlungsbau zu stoppen – immer neue völkerrechtswidrige Siedlungen im Westjordanland. Es herrscht ein unerträgliches Klima von Verunsicherung, Angst, Misstrauen, Wut, Hass und Resignation. Viele Menschen in der Region halten eine friedliche Lösung des Konflikts für immer unwahrscheinlicher.

Wir Deutsche fühlen uns – aufgrund unserer Geschichte – in der Verantwortung sowohl für die Existenz des Staates Israel als auch für das Geschick der Palästinenser. Aber was kann deutsche Politik zur Schaffung einer für alle Betroffenen gerechten, sicheren und realisierbaren Lebenssituation beitragen?

Bürgerforum TITANIA

Rahmenprogramm zur Inszenierung
ICHGLAUBEANEINENEINZIGENGOTT.HASS von Stefano Massini

FRIEDEN UND GERECHTIGKEIT IM HEILIGEN LAND
Podiumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung mit Politikern der Bundestagsfraktionen

Sonntag, 21.01.2018

Vorstellungsbeginn: 17 Uhr
Gesprächsbeginn: 19 Uhr

Der Eintritt zum Podiumsgespräch ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Theaterkarten für die 17-Uhr-Vorstellung können Sie hier reservieren.