PETROGRAD, ATHEN, BERLIN – DIE LINKE UND DIE „MACHTFRAGE“

Oktober 1917: Im Handstreich ergreifen die Bolschewiki die Macht im zaristischen Russland. Nach gewaltigen sozialen und ökonomischen Veränderungen: stalinistischer Terror, aber auch der Sieg über den deutschen Faschismus, dann jahrzehntelang der Sozialismus autoritärer Regime. Schließlich der Zusammenbruch des „Ostblocks“. Rosa Luxemburg hat früh die Herrschaftskonzentration in der bolschewistischen Partei kritisiert. Deswegen eröffnen wir den Veranstaltungstag mit dem Theaterprojekt ICH WERDE SEIN. DAS DRAMA ROSA LUXEMBURG des Freien Schauspiel Ensembles.

Es folgt die Aktualisierung mit einer Podiumsdiskussion: Wenn es so ist, dass sich das „Modell Oktoberrevolution“ vom Ende her gesehen als Weg zu einer sozialen und emanzipatorischen Gesellschaftsalternative verbietet, wie stellen sich Hier & Heute „Machtfragen“? Wie lassen sich im Kapitalismus auf demokratischem Wege alternative Regierungsmehrheiten schaffen? Und wie viel Veränderung können sie bewirken?

Es diskutieren Giorgos Chondros (SYRIZA Griechenland, Vorstandsmitglied), Susanne Hennig-Wellsow (Fraktionsvorsitzende DIE LINKE, Landtag Thüringen), Dr. Gert Meyer (Historiker, Marburg) und Alexis Passadakis (attac). Moderation: Dieter Storck (Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen e.V., Vorstandsmitglied).

100 Jahre Oktoberrevolution. Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung
PETROGRAD, ATHEN, BERLIN – DIE LINKE UND DIE „MACHTFRAGE“

21.10., 18 Uhr Eintritt frei