{"id":1373,"date":"2016-09-28T11:18:52","date_gmt":"2016-09-28T11:18:52","guid":{"rendered":"http:\/\/freiesschauspiel.de\/?page_id=1373"},"modified":"2017-06-28T11:34:25","modified_gmt":"2017-06-28T09:34:25","slug":"nachtasyl","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/freiesschauspiel.de\/en\/programm\/nachtasyl","title":{"rendered":"NACHTASYL"},"content":{"rendered":"<div class=\"csRow\">\n<div class=\"csColumnGap\" style=\"margin: 0px; padding: 0px; float: left; width: 1.56%;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/freiesschauspiel.de\/wp-content\/plugins\/advanced-wp-columns\/assets\/js\/plugins\/views\/img\/1x1-pixel.png\" \/><\/div>\n<div class=\"csColumn\" style=\"margin: 0px; padding: 0px; float: left; width: 47.6%;\" data-csstartpoint=\"15\" data-csendpoint=\"472\" data-cswidth=\"47.6%\" data-csid=\"a6046cb8-0b51-2c98-895c-b194b11b184f\">\n<p>NACHTASYL erz\u00e4hlt von Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben: von Arbeitslosen, Falschspielern, Drogens\u00fcchtigen, Prostituierten, Kleinkriminellen, Alkoholikern und Lebensk\u00fcnstlern. Aber keiner von diesen Menschen hat aufgeh\u00f6rt zu tr\u00e4umen. Zu tr\u00e4umen, das Elend hinter sich zu lassen, wieder gefragt zu sein auf dem Markt der ungeahnten M\u00f6glichkeiten, einmal ganz oben zu stehen und allen Miesmachern die lange Nase zu zeigen oder doch noch den Mann, die Frau f\u00fcrs Leben zu finden. Und wenn sie nicht von morgen tr\u00e4umen, dann tr\u00e4umen sie von gestern: von ihrer gro\u00dfen Vergangenheit, als sie das Sagen hatten und das dicke Geld machten, als sie der ber\u00fchmte Star waren und von allen gefeiert. Und wer weder von Gestern noch von Morgen tr\u00e4umt, der glorifiziert sich selbst im Hier und Jetzt. Das kommt einem alles irgendwie bekannt vor.<\/p>\n<p>Mit 14 Schauspielern aus den drei EU-L\u00e4ndern Slowenien, Polen und Deutschland proben wir in drei Monaten und an den drei Orten: Frankfurt, Kranj und Krakau, das St\u00fcck &#8220;Nachtasyl&#8221; von Maxim Gorki. Ein Theaterst\u00fcck, das im Westen wie im Osten zu den Meisterwerken der Theaterliteratur z\u00e4hlt und gro\u00dfen Einfluss hatte auf die Entwicklung des realistischen Theaters im gesamten Europa.<\/p>\n<p>Heute bekommen die zentralen Konflikte aus dem Drama &#8220;Nachtasyl&#8221;, wo Menschen Arbeit und Familie verlieren, eine neue beklemmende Aktualit\u00e4t. In vielen L\u00e4ndern der EU ist eine gro\u00dfe Anzahl von Menschen ohne Besch\u00e4ftigung. Immer wieder verlassen Menschen von einem Tag auf den anderen ihre Heimat, um woanders ihr Gl\u00fcck zu versuchen. Doch immer \u00f6fter irren viele ohne Ziel durch eine Welt der Mega-Angebote und reiben sich auf in einem Kampf jeder gegen jeden.<\/p>\n<p>Sie k\u00e4mpfen um Liebe, um Jobs, um Wohnraum und um Konsumg\u00fcter. Die Aufhebung der Grenzen in Europa hat ihnen nicht geholfen. Sie wechseln die L\u00e4nder und die Sprachen, aber haben doch keine Perspektive. Da im \u201cNachtasyl der Gegenwart\u201d Menschen verschiedener Nationalit\u00e4ten aufeinandertreffen, die verschiedene Sprachen sprechen, werden auch die Schauspieler bei der Auff\u00fchrung in ihrer Muttersprache sprechen und sich nur gelegentlich des Englischen als Hilfsmittel bedienen.<\/p>\n<p>In unserem vereinten Europa treffen immer mehr Menschen aus immer mehr Nationalit\u00e4ten zusammen und sprechen immer mehr Sprachen. Heute und auch in Zukunft wird Englisch, vor allem im Wirtschaftsleben, eine gro\u00dfe Rolle spielen. Was aber ist, wenn es um die kulturelle Identit\u00e4t und Vielfalt und um das allt\u00e4gliche gesellschaftliche Miteinander geht? W\u00e4re es dann nicht besser, wenn wir uns in einem neuen Europa aus Ost und West &#8211; auch unter dem Druck der Globalisierung &#8211; nicht blind angleichen, sondern unsere irritierende Verschiedenartigkeit, auch die unserer Sprachen, bewahren und uns zugleich \u00f6ffnen f\u00fcr intensive kulturelle Begegnungen, die den Blick weiten auf neue existenzielle Horizonte?<\/p>\n<p>Mit unserem europ\u00e4ischen Theater-Projekt wollen wir den Blick lenken auf die Kultur, die Weltsicht und die Sprache der anderen. Mit K\u00fcnstlern aus verschiedenen Kultur- und Sprachr\u00e4umen arbeiten wir an dem gemeinsamen Ziel, innovative Impulse zu geben f\u00fcr eine neue Sprache des europ\u00e4ischen Theaters. Ein Sprache, die die Grenzen von Nationalsprachen und -kulturen \u00fcberschreitet, aber deren inspirierende Vielfalt bewahrt und f\u00f6rdert.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"csColumnGap\" style=\"margin: 0px; padding: 0px; float: left; width: 14.2%;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/freiesschauspiel.de\/wp-content\/plugins\/advanced-wp-columns\/assets\/js\/plugins\/views\/img\/1x1-pixel.png\" \/><\/div>\n<div class=\"csColumn\" style=\"margin: 0px; padding: 0px; float: left; width: 35.1%;\" data-csstartpoint=\"608\" data-csendpoint=\"945\" data-cswidth=\"35.1%\" data-csid=\"bb82b76a-2854-2515-9820-99a5d910d329\">\n<p><strong>NACHTASYL \/ NOCNY AZYL \/ NOCNI AZIL<\/strong><br \/>\nTreffpunkt der Tr\u00e4ume<br \/>\nnach Maxim Gorki<br \/>\nEurop\u00e4isches Theaterprojekt<\/p>\n<p>Koproduktion mit Teatr im. Juliusza Slowackiego Krakau \/<br \/>\nPre\u0161ernovo Gledali\u0161\u010de Kranj<\/p>\n<p><strong>Es spielen<\/strong> Michaela Conrad, Rafa\u0142 Dziwisz, Bettina Kaminski, Sabina Kogovsek, Barbara Kurzaj, Marcin Ku\u017ami\u0144ski, Vesna Lubej, Tomasz Mi\u0119dzik, Janko Petrovec, Adrian Scherschel, Axel Siefer, Wojciech Skibi\u0144ski, Natalia Strzelecka, Matja\u017e Vi\u0161nar<\/p>\n<p><strong>Inszenierung<\/strong> Reinhard Hinzpeter<br \/>\n<strong>Regieassistenz<\/strong> Emer Morris<br \/>\n<strong>Ausstattung<\/strong> Gerd Friedrich<br \/>\n<strong>Produktionsmanagement<\/strong> Stephanie Becker<br \/>\n<strong>Produktionsassistenz<\/strong> Ur\u0161ka Bajt (Kranj), Edyta Gajewska, Ma\u0142gorzata Zacharko (Krakau)<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1373 gallery-columns-3 gallery-size-small'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/freiesschauspiel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Nachtasyl-1-1024x683.jpg' title=\"NACHTASYL \u00a9 Felix Holland\" data-rl_title=\"NACHTASYL \u00a9 Felix Holland\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1063\" height=\"709\" src=\"https:\/\/freiesschauspiel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Nachtasyl-1-e1498041821194.jpg\" class=\"attachment-small size-small\" alt=\"NACHTASYL \u00a9 Felix Holland\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/freiesschauspiel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Nachtasyl-2-1024x683.jpg' title=\"NACHTASYL \u00a9 Felix Holland\" data-rl_title=\"NACHTASYL \u00a9 Felix Holland\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1063\" height=\"709\" src=\"https:\/\/freiesschauspiel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Nachtasyl-2-e1498041802105.jpg\" class=\"attachment-small size-small\" alt=\"NACHTASYL \u00a9 Felix Holland\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/freiesschauspiel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Nachtasyl-3-1024x683.jpg' title=\"NACHTASYL \u00a9 Felix Holland\" data-rl_title=\"NACHTASYL \u00a9 Felix Holland\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1063\" height=\"709\" src=\"https:\/\/freiesschauspiel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Nachtasyl-3-e1498041785383.jpg\" class=\"attachment-small size-small\" alt=\"NACHTASYL \u00a9 Felix Holland\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p><a href=\"http:\/\/freiesschauspiel.de\/programm\/nachtasyl\/pressestimmen\">Pressestimmen<\/a><br \/>\n<strong><br \/>\nPremiere<\/strong> 24. September 2006<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"csColumnGap\" style=\"margin: 0px; padding: 0px; float: left; width: 1.56%;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/freiesschauspiel.de\/wp-content\/plugins\/advanced-wp-columns\/assets\/js\/plugins\/views\/img\/1x1-pixel.png\" \/><\/div>\n<div style=\"clear: both; float: none; display: block; visibility: hidden; width: 0px; font-size: 0px; line-height: 0;\"><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"NACHTASYL erz\u00e4hlt von Menschen, die <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/freiesschauspiel.de\/en\/programm\/nachtasyl\">(&#8230; mehr)<\/a>","protected":false},"author":1,"featured_media":1460,"parent":527,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.0","language":"en","enabled_languages":["de","en"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"en":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.5 - 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