BRIEF EINER UNBEKANNTEN

„Brief einer Unbekannten“ ist die Geschichte einer großen Leidenschaft. Sie beginnt wie ein süßlicher Groschenroman und endet als irrlichternder Gespenstertanz. Eine Frau verliebt sich als pubertierendes Mädchen in einen jungen, erfolgreichen Schriftsteller. Ihr ganzes Leben, ihre ganze Existenz baut sie auf diese Begegnung, auf diese Leidenschaft.

„Diese besondere Liebe oder Neugierde für gefährdete Menschen hat mich übrigens mein ganzes Leben begleitet. Vielleicht ließ mir gerade die Sphäre der Solidität, aus der ich kam, und die Tatsache, daß ich selbst bis zu einem gewissen Grade mich mit dem Komplex der ‚Sicherheit‘ belastet fühlte, alle jene faszinierend erscheinen, die mit ihrem Leben, ihrer Zeit, ihrem Geld, ihrer Gesundheit, ihrem guten Ruf verschwenderisch und beinahe verächtlich umgingen, diese Passionierten, diese Monomanen des bloßen Existierens ohne Ziel, und vielleicht merkt man in meinen Romanen und Novellen diese Vorliebe für alle intensiven und unbändigen Naturen.“
Stefan Zweig aus Die Welt von Gestern

BRIEF EINER UNBEKANNTEN
von Stefan Zweig

Es spielt Bettina Kaminski
Inszenierung Reinhard Hinzpeter
Bühne Gerd Friedrich

Pressestimmen

Premiere 23. Oktober 1998