DAS DREIßIGSTE JAHR

 

 

Bis zum Erscheinen ihrer preisgekrönten Erzählung DAS DREIßIGSTE JAHR (1961) stand Ingeborg Bachmann als meistgelesene deutsche Lyrikerin der Gegenwart im Zentrum des Interesses von Presse und Publikum. Jetzt aber begeisterte sie durch eine Erzählung, die in ihrem Bilderreichtum, ihrer berauschenden Musikalität, ihrer existenziellen Leidenschaftlichkeit und Radikalität Prosa, Drama und Lyrik zugleich ist.

Einen jungen Mann überfällt plötzlich der Gedanke, dass er im nächsten Jahr 30 wird: Ein Schock. – Die Jugend mit ihren großen Plänen, Träumen, Verheißungen – ist dahin. Und nichts davon hat sich realisiert. ER hat jahrelang nur herumprobiert und wie in Kladde gelebt, weiß gar nicht, wer er eigentlich ist, was er kann und was er wirklich will. ER findet die Welt falsch und sich selbst falsch in der Welt.

Jetzt gilt es!!! – ER fängt ein neues Leben an, erst in Rom, dann in Wien. Ein Kampf beginnt, der ihn immer wieder an die Grenzen seiner Existenz führt und manchmal darüber hinaus.

In unserer Aufführung machen sich eine Schauspielerin und ein Schauspieler mal gemeinsam, mal getrennt, daran, den Erfahrungen und Erkenntnissen, den Gedanken und Gefühlen des Protagonisten nachzugehen, sich ganz und gar ihnen zu überlassen, in der Hoffnung, sie von innen her zu begreifen. Sie sind zwei: eine Frau und ein Mann – sie werden das Erlebte und Gedachte vertiefen, sich gegenseitig ergänzen, spiegeln, widersprechen.

DAS DREIßIGSTE JAHR
nach der gleichnamigen Erzählung von Ingeborg Bachmann

Vorstellungen
PREMIERE:
Sa., 20.04., 20 Uhr Karten bestellen

Sa., 27.04., 20 Uhr Karten bestellen
So., 28.04., 18 Uhr Karten bestellen

Sa., 04.05., 20 Uhr Karten bestellen
So., 05.05., 18 Uhr Karten bestellen
Fr., 10.05., 20 Uhr Karten bestellen
Fr., 31.05., 20 Uhr Karten bestellen

Sa., 01.06., 20 Uhr Karten bestellen
Fr., 14.06., 20 Uhr Karten bestellen

Es spielen Bettina Kaminski und Ives Pancera
Inszenierung Reinhard Hinzpeter
Bühne Gerd Friedrich
Kostüme Ives Pancera

Premiere 20. April 2024

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