Pressestimmen ICH MÖCHTE LIEBER NICHT

Claudia Schülke, Frankfurter Allgemeine Zeitung (11. Februar 2015)
„Das Warten hat sich gelohnt: Nach zwei verschobenen Premierenterminen ist das Freie Schauspiel Ensemble Frankfurt dem Rätsel namens Bartleby erfolgreich auf den Grund gegangen.“

Marcus Hladek, Frankfurter Neue Presse (10. Februar 2015)
„Es ist dies eine wunderbare Inszenierung, deren schöne Kürze Wünsche weckt, sie würde im Dip- oder Triptychon mit geistesverwandten Sprachmonumenten gespielt: Kafkas ‚Strafkolonie‘, dem Buch Hiob, ‚Prometheus‘.“ (zum Artikel)

Peter Rutkowski, Frankfurter Rundschau (09. Februar 2015)
„Es gibt Theater, das wirklich kreativ Wort in Szene setzt und ungemein geschickt das Bühnenmedium nutzt. Die Dramatisierung ‚Ich möchte lieber nicht‘ von ‚Bartleby‘, einer Kurzgeschichte von Herman Melville (ja, der von ‚Moby Dick‘, 1819 bis 1891) ist solches Theater. Es ist eine durchaus gelungene Inszenierung des Frankfurter Freien Schauspiel-Ensembles in der Verantwortung von Bettina Kaminski (Regie), Sten Volkemer (Dramaturgie), Gerd Friedrich (Bühne) und Reinhard Hinzpeter (der einzige Schauspieler): kein Wort zu viel, keines zu wenig, ein variationsreicher Umgang mit dem Prosatext, der durch Einspielungen, Pausen und wechselnde Spielräume vor der Anstrengung einer monologischen (und ergo monotonen) Rezitation bewahrt wird, eine in ihrer Strenge sehr attraktive Bühne mit viel Raum für individuelle Imagination, das Grün und Blau der Hauptbühne im dauernden primärfarbenen Kontraststreit mit dem Rot von Hinzpeters Kostüm als quasi abstrakte Verbildlichung der Kurzgeschichte. Chapeau, das muss man alles erst mal können – und das dann noch zu einer stimmigen Einheit zusammenschweißen. … Ich möchte lieber doch ‚ich möchte lieber nicht‘.“ (zum Artikel)