Pressestimmen ICHGLAUBEANEINENEINZIGENGOTT.HASS

Katrin Swoboda, Strandgut Kulturmagazin (Juni 2017)
„Drei unterschiedliche Frauen (…) und doch ist es immer Bettina Kaminski, die es mit unglaublich dichter und differenzierter Darstellung schafft, uns deren Denken und Persönlichkeit nahezubringen. (…) Positions- und Personenwechsel werden, je mehr sich die Erzählung dem verhängnisvollen Datum nähert, immer schneller – gegliedert von der wunderbaren beschwörenden Stimme Maria Kaplans. (…) erzählt und nahe gebracht werden uns aber die Schicksale der Menschen, die in einer politisch nach wie vor unzumutbaren und völlig verfahrenen Situation überleben müssen. Unbedingt sehenswert .“ (zum Artikel)

Doris Stickler, FRIZZ Das Magazin (Juni 2017)
„Ein Klima omnipräsenter Gewalt, dem keine der drei Frauen zu entrinnen vermag. Was es mit ihnen anrichtet, führt Bettina Kaminski in packenden Monologen vor Augen. Virtuos mal die Perspektive der Professorin, mal der Studentin, mal der Soldatin beziehend macht sie klar, wie ähnlich sich die Frauen an vielen Stellen sind, wie unüberbrückbar die Gräben zwischen ihnen und in welchem Idyll wir hierzulande noch immer leben.“

Matthias Bischoff, Frankfurter Allgemeine Zeitung (18. Mai 2017)
„Ohne polemische Übertreibungen, vor allem aber ganz ohne wohlfeile Psychologisierungen, gibt (Massini) dieser (…) Stimme Raum, lässt er ihre eigene Wahrheit ohne Einschränkung und Hinterfragung bestehen. Das Rätsel der Tat bleibt bestehen, aber die Täterin verwandelt sich vom fanatischen Abziehbild unserer Vorurteile in eine erschreckend nachvollziehbar handelnde junge Frau (…) Ohnehin lädt die ungefilterte Innensicht zur Identifikation ein. Je länger das Stück dauert (…), desto häufiger erschrickt man darüber, welchen Gedanken man da gerade ohne innere Abwehr mitgedacht hat. (…) Alles so niederschmetternd, dass man kaum gebührend applaudieren kann.“